Weissstorch

storchWeißstorch

Ciconia ciconia

Der Weißstorch ist in Europa weit verbreitet. Er ist ein Zugvogel. Wenn es bei uns kalt wird, zieht der Weißstorch nach Afrika, um dort ausreichend Nahrung zu finden. Er legt mitunter über 10.000 Kilometer zurück. Für den weiten Flug nutzt er die Thermik. Es gibt zwei große Zugrouten:
Die „Westzieher“ fliegen über Spanien und die Meerenge von Gibraltar. Sie überwintern in den Ländern Westafrikas. Die „Ostzieher“ fliegen über die Türkei, Libanon, Israel, Ägypten, südlich am Nil entlang in den Sudan, nach Tansania und bis nach Südafrika. Die dauert bis zu 15 Wochen mit Tagesetappen von 150-300 km.
Auf diesen langen Routen ist der Storch gefährdet durch Nahrungsmangel, Biozide, Bejagung und durch Stromtod.
Ist er wieder zurückgekehrt, geht er im Frühjahr eine Saisonehe ein. Sein großes Nest kann bis zu einer Tonne wiegen. Nahrung fängt er, indem er suchend über Feld und Wiesen schreitet und mit dem langen Schnabel nach der Beute stößt.
Klapperstorch
In der Natur klappern die Störche zur Begrüßung und als Balzritual. Seit dem 17. Jahrhundert bringt der Klapperstorch dem Volksglauben nach die Babys. In der Fabelwelt ist der Storch bekannt als Meister Adebar, der Glücksbringer. Im Märchen trickst der kluge Storch sogar den gerissenen Fuchs aus.

Gewicht: 3 - 4,5 kg

Lebensalter: bis 30 Jahre, 35 Jahre in Menschenobhut

Gelegegröße: 2 - 5 Eier

Brutzeit: 31 - 34 Tage