Steinmarder

steinmarderSTEINMARDER

Martes foina

Der Steinmarder gehört wie Fischotter, Dachs, Hermelin, Wiesel und Baummarder zur Familie der Marder. Im Gegensatz zum Baummarder ist der Steinmarder ein Kulturfolger, der sich gerne in Scheunen, Ställen und Dachböden niederlässt. Daher handelt es sich oft um einen ungebetenen Hausgast, der wegen seiner Stinkdrüse einen unangenehmen Geruch hinterlässt. Durch Verschließen der Schlupflöcher kann man sie aussperren, jedoch sollte man darauf achten, dass man im Frühjahr nicht die Welpen von der Mutter (Fähe) trennt. Hausmittel zur Vertreibung sind in ihrer Wirkung umstritten, wie beispielsweise Gummistiefel, Urin, Hundehaare oder Schuhe. Desweiteren sind Steinmarder als „Auto-Schädlinge“ bekannt und können beträchtliche Schäden verursachen. Jedoch knabbert nicht der „eigene“ Marder an Kabeln, Schläuchen und Ähnlichem, sondern revierfremde, welche die Markierungen ihrer Artgenossen riechen und diese wegbeißen wollen.

Gewicht: bis 2,5 kg
Lebensalter: bis 18 Jahre
Wurfgröße: 3 - 5 Welpen
Tragzeit: 32 Wochen davon 24 Wochen Keimruhe (Entwicklungsstopp des Embryos im Mutterleib)